Neujahrsgruß

Liebe Freunde und Unterstützer unseres Verbandes,

ich wünsche Euch allen und Euren Familien ein frohes neues Jahr und hoffe, dass der Übergang und der Start ins Jahr 2022 auch in dieser außergewöhnlichen Zeit gelungen ist.

Verbunden mit Gesundheit wünsche ich Euch, dass Eure Erwartungen und Wünsche bzw. Eure guten Vorsätze für das neue Jahr in Erfüllung gehen und Ihr die Kraft und den Willen aufbringt, Eure Vorsätze in die Tat umzusetzen.

Die Weichen für die Neuausrichtung des Brandschutzes sind eingeleitet. Wir, als Verband, unterstützen in jeglicher Form unabhängig von politischen und persönlichen Interessen, Befindlichkeiten und Standortentscheidungen die Neuausrichtungen und hoffen, dass die Entscheidungsträger endlich eine Struktur schaffen, die nur darin ausgerichtet ist, den Brandschutz in seiner Auftragserfüllung nach vorne zu bringen. Also appelliere ich an Euch alle, lasst die Entscheidungsträger die entsprechende Neuausrichtung erarbeiten und gebt Ihnen die Chance, diese zum Wohle des Brandschutzes zu gestalten.

Wir, als Verband, werden weiterhin uns kraftvoll auch 2022 ehrenamtlich für Verbesserungen einsetzen. Wo der Verband mit seiner ehrenamtlichen Arbeit zukünftig stehen wird, werden wir Mitte 2022 bei der Delegiertenversammlung sehen. Wir hoffen, dass es auch zukünftig Kolleginnen und Kollegen gibt, die sich für ehrenamtliche Verbandsarbeit interessieren und diese aktiv mitgestalten wollen und für Verbesserungen eintreten. Ob das gelingt, kann ich heute nicht einschätzen, aber eines steht fest, diese Delegiertenwahl entscheidet ob der Verband weiter in eine erfolgreiche Zukunft geführt wird. Somit appelliere ich an Euch, bringt Euch aktiv in die Verbandsarbeit ein und meldet Euch bei der Geschäftsstelle und bekundet Eure aktive Unterstützung, denn nur gemeinsam sind wir stark.

In diesem Sinne lasst uns Zukunft gestalten.

mit kameradschaftlichem Gruß

Thomas Schönberger

Bundesvorsitzender

Wir gratulieren – neue Brandmeister und Brandschutzsoldaten für die Bundeswehr

Am 29.10.2021 fand auf der Ausbildungsanlage ABC/GSG in Stetten am kalten Markt das Abschlussantreten der feuerwehrtechnischen Abschlusslehrgänge im 2. Halbjahr 2021 statt. Insgesamt nahmen 89 erfolgreiche Absolventen des Laufbahntrainings (2 Brandmeisteranwärterinnen, 73 Brandmeisteranwärter, 14 Soldaten) , Angehörige der Prüfungskommissionen der mündlichen Prüfung und Ausbilder der SABCAbw/GSchAufg an der Veranstaltung teil.

Drei Brandmeisteranwärter nahmen die Ernennungsurkunde zum Beamten auf Probe nicht an. Ein Brandmeisteranwärter schloss die Ausbildung erst am 03.11.2021 bei einer Nachprüfung erfolgreich ab, da er aufgrund von Quarantäne nicht an der mündlichen Prüfung teilnehmen konnte.

Am 20.07.2021 traten insgesamt 95 Trainingsteilnehmende den abschließenden Ausbildungsteil der 18-monatigen Laufbahnausbildung im mittleren feuerwehrtechnischen Dienst der Bundeswehr an. Die Abschlussprüfungen begannen Anfang Oktober mit dem praktischen Anteil, welcher als praktische Anfahrübung und als Anfahrübung am Modell durchgeführt wurde. Nach erfolgreicher Teilnahme folgte vom 12. bis 14. Oktober die schriftliche Prüfung in den Bereichen allgemeines Verwaltungsrecht, Naturwissenschaften sowie Brandschutz. Für die mündliche Prüfung vom 25. bis 28.10.2021 waren wiederum nur die Trainingsteilnehmenden zugelassen, die den schriftlichen Teil erfolgreich abschließen konnten.

Die insgesamt 5 Trainings wurden unter strenger Einhaltung des Hygienekonzepts der SABCAbw/GSchAufg durchgeführt. Trotz mancher Einschränkung konnte die Ausbildung nahezu uneingeschränkt und konform zur Laufbahnverordnung durchgeführt werden.

Info zur feuerwehrtechnischen Ausbildung in Stetten am kalten Markt: https://www.youtube.com/watch?v=kWj3ICKqyNI

praktische Prüfung – Anfahrübung
Prüfung am Planspiel
Schriftliche Prüfung und Einhaltung von Abständen
Mündliche Prüfung

Beitrag von: Oliver Mosbacher SABCAbw/GSchAufg

Übergabe der Chroniken IV

Auch Staatssekretär des BMVg Gerd Hoofe und die Präsidentin des BAIUDBw Ulrike Hauröder-Strüning freuten sich Übergabe der Chronik.

Wir bedanken uns hiermit auch für die jahrelange, vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit

Staatssekretär Gerd Hoofe
Präsidentin BAIUDBw Ulrike Hauröder-Strüning

Übergabe der Chroniken III

Die Verteilung der Chroniken schreitet voran. In Berlin, als auch in Bonn waren Thomas Schönberger, Frank Holzhausen und Frank Möhrstedt unterwegs um unsere Chronik persönlich dem ehemaligen Leiter des Zentrum Brandschutz Andreas Sagurna, dem Leiter von IUD II 6 Oberst von Harling und Oberstleutnant Maus, ebenfalls IUD II 6, zu überreichen.

Übergabe der Chronik an Andreas Sagurna
Übergabe der Chronik an Oberst von Harling
Übergabe der Chronik an Oberstleutnant Maus

Übergabe der Chroniken II

Anfang September besucht unser Bundesvorsitzende Thomas Schönberger den amtierenden Kommandeur des ABC-Abwehrkommando und dessen Nachfolger. Nach einen kurzem Gespräch zum Sachstand des Brandschutzes in der Bundeswehr überreichte Herr Schönberger jeweils ein Exemplar unserer Chronik. Thomas Schönberger wünschte Oberst Schoff alles erdenklich Gute für seinen wohlverdienten Ruhestand und mit Oberst Saalow wurde vereinbart sich künftig regelmäßig und konstruktiv über die Feuerwehrschule der Bundeswehr in Stetten am kalten Markt fachlich auszutauschen.

  • Oberst Schiff, ehemaliger Kommandeur
  • Oberst Saalow, neuer Kommandeur
Oberst Schiff
Oberst Saalow

Übergabe der Chroniken I

Unser Bundesvorstand, rund um Thomas Schönberger, verteilen fleißig an viele unserer Gesprächpartnerinnen und Gesprächspartner die frisch gedruckten Exemplare unserer neuen Chronik. Die Übergaben wollen wir nicht vorenthalten. Angefangen haben wir bei früheren Mitstreitern wie unseren langjährigen Bundesgeschäftsführer Thomas Wirth und das ehemalige Vorstandsmitglied Jürgen Langerscheidt. Postalisch wurde sie zudem an Achim Berg, Hans-Joachim Schindler und Lutz Glauche versandt.

Thomas Wirth
Jürgen Langerscheidt

Chronik ist fertiggestellt

Immer wieder wurden wir gefragt, was wir als Verband so tun würden, welche unsere Ziele und Ergebnisse sind?
Nach längerer Pause nahm der damals neugewählte Bundesvorstand die Arbeit 2007 auf und stellte den Verband der Bundeswehrfeuerwehren e.V. neu auf. Probleme wurden erfasst und Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt. So entwickelten wir uns Jahr für Jahr weiter. Die nun erstellte Chronik zeigt den Werdegang aus den Jahren 2007 bis 2018 und wird weiter fortgeschrieben. Auf unserer Homepage und Facebook-Seite findet ihr zudem weiterhin, wie gewohnt, tagesaktuell Informationen über Veränderungen, Gespräche und weitere Ziele. Unsere aktive Mitarbeit, der Kontakt zu zahlreichen Gesprächspartnern in der Politik und in den Ämtern hat sich ausgezahlt. So haben wir die Belange für die Kolleginnen und Kollegen der Bundeswehrfeuerwehr und weiterer Teile des Brandschutzes in der Bundeswehr vorangetrieben.

Die Chronik wird aktuell persönlich durch unseren Bundesvorsitzenden Thomas Schönberger in seiner Freizeit an zahlreiche Gesprächspartner überreicht. Die Verteilung an die Feuerwachen erfolgt ins Kürze.

Hier erste Auszüge:

Selbstverständnis
Vorwort
Foto: Schönberger

Fahrzeugbeschaffungen – Erste Auftragserteilung durch BwFuhrparkService GmbH

Durch die BwFuhrparkService GmbH wurde am 16.08.2021 ein Auftrag zur Lieferung von 76 Feuerlösch-Kfz Waldbrandbekämpfung (Tanklöschfahrzeuge Waldbrand) an die Rosenbauer Deutschland GmbH erteilt. Die Basis dieser Fahrzeuge bilden Fahrgestelle vom Typ Tatra T 815-7 4×4, weitere fahrzeugspezifische Daten können der Aufstellung am Ende entnommen werden.

Mit dieser Beschaffung werden sowohl Bestandsfahrzeuge ersetzt (Fahrzeuge „1. Los“, Indienststellung im Jahr 2008) als auch die materielle Vorhaltung der Bundeswehrfeuerwehren erweitert.

Dieser erteilte Auftrag ist der erste in einer Reihe von mehreren bereits laufenden bzw. noch folgenden Vergabeverfahren (u.a. 90x HLF, 12x MLF und 7x GW-L1), welche vollumfänglich durch die BwFuhrparkService GmbH – unter Beteiligung von BAAINBw, BAIUDBw und ZBrdSchBw – realisiert werden.

Daten Feuerlösch-Kfz Waldbrandbekämpfung (Auszug):

  • Allgemein
    • Besatzung 1/1,
    • geländegängig nach DIN EN 1846,
    • zusätzlicher mechanischer sowie Hitze- und Flammschutz für systemrelevante Fahrzeugbestandteile.
  • Fahrgestell       
    • Allradantrieb,
    • Automatikgetriebe,
    • Reifendruckregelanlage,
    • spurgleiche Singlebereifung.
  • Aufbau              
    • Maschinelle Zugeinrichtung 50 kN,
    • Löschwasserbehältervolumen 4.300 l,
    • Schaummittelbehältervolumen 80 l,
    • Feuerlöschkreiselpumpe FPN 10-2000,
    • Druckzumischanlage,
    • Eigenschutzanlage,
    • fernbedienbarer Frontwerfer,
    • „Schnellangriff“ Dach.
  • Beladung (separate Beschaffung durch BwFuhrparkService GmbH)
    • Armaturen,
    • Druck- und Saugschläuche,
    • Handwerkzeuge,
    • Löschrucksack,
    • Motorkettensäge,
    • Wärmebildkamera,
    • CO-Warngeräte.

Wir werden Euch weiterhin auf dem Laufenden halten.

Länderübergreifende Übung auf dem Truppenübungsplatz Wildflecken

Um im Ernstfall eine Großschadenslage durch einen unkontrollierten Brand auf dem Truppenübungsplatz in Wildflecken zu verhindern, fand am Dienstag 10.08.2021 zum wiederholten Male eine Übung zur Bekämpfung von Wald- und Vegetationsbränden statt. Da der Truppenübungsplatz sich über die Bundesländer Bayern und Hessen erstreckt wird hier nicht nur landerübergreifend geübt, sondern im Ernstfall auch gemeinsam gelöscht.
Mit je einem Hubschrauber der Bundespolizei (Super-Puma) und einem Hubschrauber der Landespolizei Hessen (EC 145), der Freiwilligen Feuerwehr Bad Brückenau übten die Kolleginnen und Kollegen der Bundeswehrfeuerwehr Wildflecken. In 2 Einsatzabschnitten wurde bodengebunden, als auch aus der Luft entsprechend versucht Wasser zielgerichtet auf das Übungsgebiet aufzubringen. Aufgrund der Witterung war das Legen eines Übungsfeuers nicht möglich.
Abwechselnd übten die Piloten die Abgabe des Löschwasser mit konkreten Zielvorgaben. Dies diente der Vertiefung des nicht ganz alltäglichen Umgangs mit den Außenlastbehältern welche zwischen 900 und 2000 Liter fassten.
Die Übung wurde von zahlreichen Beobachtern verfolgt. Unter anderem waren Vertreter der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg, der Kreisbrandrat von Bad Kissingen, Katastrophenschutz Hessen, weitere Freiwillige Feuerwehren, sowie ein Mitarbeiter der regionale Koordinierungsstelle Süd anwesend. Sehr von Vorteil, auch wenn topographisch noch nicht zu 100% verfügbar, war die gemeinsame Nutzung des Digitalfunks. Durch vorher festgelegte Rufgruppen zur taktisch-betrieblichen-Zusammenarbeit (TBZ-Gruppen), konnten die Einsatzkräfte am Boden sich mit der Unterstützung aus der Luft absprechen und ihren Löscherfolg in den Übungsszenarien deutlich erhöhen. Die Bundeswehrfeuerwehr Wildflecken nahm an der Übung  mit zwei Waldbrandtanklöschfahrzeugen, einem Rüstwagen, einem Löschfahrzeug und einem Führungsfahrzeug teil.

In der Bildergalerie gibt es hierzu einen kleinen Einblick. Fotograf: Mario Ulmer

Was macht denn die Bundeswehrfeuerwehr nach der Hochwasserkatastrophe in NRW und RLP?

Als vor mittlerweile 3 Wochen der Starkregen für katastrophale Überschwemmungen mit Hochwasser in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sorgte, waren die Bundeswehrfeuerwehr sofort zur Stelle. Erstmals galt es die eigenen Liegenschaften vor Wassereinbruch zu sichern. Parallel wurde im Rahmen der sofortigen Amtshilfe (dringende Eilhilfe) Einsatzkräfte in die Katastrophengebiete entsendet. Mittlerweile waren schon mehrere Kontigente im Einsatz. Sie halfen mit der Einrichtung einer Technischen Einsatzleitung, pumpten Keller aus, beseitigen Unrat und versorgten, sofern möglich, Betroffene mit dem Nötigsten. Mittlerweile sorgen 3 Züge für die Brauchwasserversorgung. Sie füllen IBC-Container und verteilen diese. Heizöl wird abgepumpt, Schlamm und Dreck von den Straßen gespült, um einerseits die Staubbelastung zu reduzieren, als auch damit die Ausbreitung von Erkrankungen durch Fäkalien und weitere Verschmutzung der Umwelt durch ausgetretene Schadstoffe zu verringern.

Nachfolgender Bericht soll den Aufbau und die Arbeit der Technischen Einsatzleitung der Bundeswehrfeuerwehr darstellen. Wir danken Manfred Miller für den Bericht und die erschreckenden und unvorstellbaren Bilder des Schadensausmaßes.