neue homepage online

Sehr geehrte Besucher

gerade eben haben wir die neue Homepage des Verbandes aktiviert. Nun ist die HP auch auf mobilen Geräten (Smartphone, Tablet, etc) nutzbar und zahlreiche neue Features konnten realisiert werden.

In eigener Sache: Natürlich sind noch nicht alle Inhalte migiriert, aber die grundlegende Neugestaltung der Homepage nutzen wir natürlich auch, um Ballast loszuwerden und aktuelle Inhalte bereitzustellen. Auf der alten Homepage hatte sich das Archiv seit 2007 gefüllt … da gibt es sicher eine Menge Material, das nicht mehr zu gebrauchen ist.

Ein paar Hinweise zum Gebrauch der neuen Homepage. Natürlich haben wir alle Mitglieder-Logins migriert – ABER: Damit ihr die internen Informationen nutzen könnt, brauchen wir zusätzlich zu den bisherigen Login-Daten auch eine aktuelle E-Mail-Adresse von JEDEM (!) Mitglied. Sobald wir diese im System eingepflegt haben, könnt ihr euch über den „Forgot Password“-Link anmelden. Ihr erhaltet eine E-Mail und könnt über den Bestätigungslink ein neues Passwort vergeben. Der Benutzername ist jeweils VornameNachmane (Bsp: MaxMustermann). Bei Umlautet entsprechend oe, ue, ae etc.
Wendet euch bitte an registrierung@bundeswehrfeuerwehr.de zur Freischaltung des Internbereichs oder nutzt nachfolgendes Formular.

Viel Spaß mit der neuen Homepage.

Euer Webmaster-Team

Aus § 79 wird § 50c

Im Sommer 2013 wurde die bisherige Praxis der Abrechnung der Überstunden, aufgrund einer Bemängelung durch den Bundesrechnungshof, abgeschafft und eine alternative Vergütung für die freiwillge Mehrarbeit mit bis zu 54 Wochenstunden eingeführt. Gleichzeitig wurde die wöchentliche Arbeitszeit auf 48 Wochenstunden, analog den kommunalen Berufsfeuerwehren, trotz Protesten, umgesetzt. Leider wurden die Verbände damals viel zu spät auf diese Gesetzänderung aufmerksam, da die Änderung versteckt war in Regelungen, welche keine Bedeutung für die Bundeswehrfeuerwehr hatten. In letzter Minute konnte damals noch eine Ausgleichsvergütung, welche bis heute bestand hat, eingebracht werden.

Dieser eingeführte § 79 des BBesG ist, nach mehrfacher Verlängerung, bis zum Ende diesen Jahres befristet, sodass das sogenannte Opt-Out auslaufen sollte. Ziel des Personalmanagement war es ausreichend Feuerwehranwärter zu gewinnen, um das große Personalfehl zu kompensieren. Doch blieb dieser Wunsch weit hinter der Vorstellung der tatsächlichen Umsetzung. Das Personalfehl von knapp 1000 Feuerwehrbeschäftigten konnte nicht in der kürze der Zeit generiert werden.

Um den öffentlichen Dienst attraktiver zu gestalten, das Personal zu halten, neue Beschäftige zu gewinnen und zu binden schnürrte der Bundestag seit dem Sommer ein neues Maßnahmenpaket zusammen. Mit dem Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz (BesStMG) bestand nun die Möglichkeit den auslaufenden § 79 als dauerhafte Lösung zu etablieren. Aufgrund des immer noch hohen Personaldefizits war klar, dass der Dienstbetrieb der Bundeswehrfeuerwehren, ohne die Bereitschaft der Kolleginnen und Kollegen Opt-Out fortzuführen, die Sicherstellung des Brandschutzes in der Bundeswehr nicht länger gewährleisten werden könnte. Daher entschlossen sich die Verbände (VBB e.V. und VdBwFw e.V.) , die entsprechende Vergütung mit in das neue Gesetz, als Vorschlag, zu einzubringen und somit dauerhaft die Möglichkeit der Mehrarbeitsvergütung durchzusetzen, auch wenn das nicht das gesteckte Ziel war. Ziel sollte sein und ist es weiterhin, dass wir ausreichend Personal haben, sodass Mehrarbeit in Freizeit ausgeglichen wird.

So wird mit Ablauf diesen Jahres der § 79 BBesG abgeschafft und ab dem 01. Januar 2020 der gleiche Wortlaut mit gleichen Kondition (51€ je 24h-Schicht bei Ausnutzung der wöchentlichen Arbeitszeit von 54 Wochenstunden) nun dauerhaft, ohne zeitliche Befristung, im § 50c BBesG fortgesetzt.

In den angehängten Links finden sie die dazugehörigen Bundestagdrucksachen, welche am 24.10.2019 durch den Deutschen Bundestag verabschiedet wurde.

Quellen:

https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2019/kw43-de-besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz-664342

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/144/1914425.pdf

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/133/1913396.pdf

Parlamentarischer Abend des DFV 2019

Am 11.09.2019 fand der Berliner Abend der Feuerwehren des DFV in der Regierungsfeuerwache Tiergarten der Berliner Feuerwehr statt. Ein Treffpunkt der Feuerwehrwelt mit interessanten Gesprächspartnern aus Politik und Wirtschaft. Auf Einladung des DFV nahm auch zum ersten mal unser Direktor des Zentrum Brandschutz Herr Sagurna teil. Ein positives Zeichen den Stellenwert der Bundeswehrfeuerwehren zu stärken. In diesem Rahmen fand auch ein Gespräch zwischen Herrn Sagurna und unserem Bundesvorsitzenden Thomas Schönberger und seinem Stellvertreter Frank Holzhausen statt.
Somit hoffen wir auf weitere intensive und vertrauensvolle Zusammenarbeit um entsprechende Verbesserungen bei den Bundeswehrfeuerwehren gemeinsam anzugehen bzw. die eingeleiteten Verbesserungen schnellstmöglich umzusetzen.

Euer Bundesvorstand
Gemeinsam sind wir stark

Wohlverdienter Ruhestand

Im Rahmen einer Abschiedsveranstaltung wurde heute bei der Ausbildungseinrichtung in Bergen der Brandoberamtsrat Friedhelm Peters verabschiedet. Nach 39 jähriger Dienstzeit bei der Bundeswehrfeuerwehr tritt dieser am 01.10.2019 den wohlverdienten Ruhestand an. In seiner gesamten Dienstzeit war er Mitglied im Verband und war auch zwei Jahre stellvertretender Bundesvorsitzender.
An dieser Veranstaltung nahm auch unser Bundesvorsitzender Thomas Schönberger teil und überreichte Friedhelm Peters eine Ehrenurkunde.
Gleichzeitig sprach er Friedhelm Peters einen besonderen Dank aus, für seine geleistete ehrenamtliche Tätigkeit in unserem Verband und wünschte ihm alles erdenklich Gute für seinen wohlverdienten Ruhestand.

Gemeinsam sind wir stark
Euer Bundesvorstand

Einsatzkräfte geehrt nach Lübtheener Waldbrand

Eine Delegation aller eingesetzten Einsatzkräfte der Bundeswehrfeuerwehr war am heutigen Samstag 07.09.2019 zur Dankesfeier vom Land Schleswig-Holstein und dem Landkreis Ludwigslust-Parchim eingeladen.

Als Anfang Juli der Waldbrand bei Lübtheen außer Kontrolle geriet waren zahlreiche Kolleginnen und Kollegen der Bundeswehrfeuerwehr aufgrund des Amtshilfeersuchens des Landkreises sofort zur Stelle, um zu helfen. Mit ihren speziellen geländegängigen Waldbrandlöschfahrzeugen konnten sie mit den von den Soldatinnen und Soldaten gezogenen Schneisen sich zu den Brandherden, unter Einhaltung von Sicherheitsabständen zu der vorhandenen Munition, vorkämpfen und die zahlreichen Brandherde direkt bekämpfen, während um den Brand herum zahlreiche weitere Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren, Landes- und Bundespolizei außenherum das Feuer in Grenzen hielt. Darüber hinaus war noch eine kleine Nachhut präsent, welche, nach Ende des Katastrophenalarms, weiter noch bei der Brandbekämpfung unterstützte.

Für ihren Einsatz wurden daher am heutigen Tag alle beteiligten Einsatzkräfte, aller Hilfsorganisationen, zu einer Dankesfeier eingeladen und geehrt für ihren Einsatz

VdBwFw e.V. und VBB setzen sich für eine intensive Begleitung der Teilnehmenden am Vorbereitungsdienst für den gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst mit integriertem Studium ein.

Zum Austausch zu den Erfahrungen mit der 2017 geschaffenen Innovation der neuen Laufbahnausbildung für den gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst mit integriertem Studium (Dauer 42 Monate) trafen sich der Bundesvorsitzende des Verbandes der Bundeswehrfeuerwehr e.V. (VdBwFw e.V.), Thomas Schönberger, Robin Bracht (Mitglied im Fachausschuss Ausbildung und zurzeit selbst Laufbahnabsolvent) mit dem Bundesvorsitzenden des Verbandes der Beamten der Bundeswehr e.V. (VBB), Wolfram Kamm, und  der für die Laufbahnausbildung zuständigen Referatsleiterin P I 6 im BMVg, Frau MinR´in Annette Schmidt und Mitarbeitenden des Referates in Bonn.

Bei dem konstruktiven und von Offenheit geprägtem Gespräch waren sich alle Gesprächsteilnehmenden einig, dass dieser Baustein der Ausbildung zur Nachwuchsgewinnung von qualifiziertem Personal für die Bundeswehrfeuerwehren unverzichtbar ist und das damit verbundene Konzept erhalten bleiben soll.

Um nach dem erfreulichen Beginn der Laufbahnausbildung in 2017 und 2018 mit der gewünschten Teilnehmerzahl auch den erfolgreichen Abschluss der Ausbildung sicherzustellen, werden mit allen Anwärterinnen und Anwärtern dieser Ausbildungsform mit Studium in der nächsten Zeit individuelle Gespräche geführt werden.

Der Verband setzt sich dabei dafür ein, dass auch weitere Tutorien und Anpassungen des individuellen Ausbildungsverlaufs weitestgehend betrachtet werden, um auch den individuellen Erfolg aus Sicht der Studierenden zu befördern. Das schließt aber auch die Bereitschaft der Studierenden ein, durch engagierte Lernbereitschaft den notwendigen Eigenanteil zu einem in beiderseitigem Interesse liegenden Erfolg des Studiengangs beizutragen.

Frau MinR ´in Schmidt betonte ausdrücklich, dass alles Mögliche von Seiten des Ministeriums unternommen werde, damit die Studierenden das Studienziel und somit die Laufbahnausbildung erfolgreich abschließen können.

Weiterhin erkundigte sich der Bundesvorsitzende, Thomas Schönberger, zum Sachstand der sogenannten Fachspezifischen Qualifizierung nach § 38 BLV (Nachfolgeregelung des Praxisaufstiegs).

Die Durchführung dieses Aufstiegsformats ist für 2020 vorgesehen, da die konzeptionellen Arbeiten noch in vollem Gange sind. Beide Verbände bedankten sich für das konstruktive Gespräch und deren Fortführung.

VdBwFw e.V. und VBB – „Gemeinsam sind wir stark und schaffen Verbesserungen“

Neue Mitstreiter

Mittlerweile findet seit gut 2 Jahren eine eigene Laufbahnausbildung für den gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst bei der Bundeswehr statt. Hier kann man sich mit oder ohne Studium, jedoch mindestens mit entsprechender Schulreife (allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife Technik) auf eine Laufbahnausbildung bewerben. Dies war notwendig geworden, da der Bedarf an Feuerwehrkräften aus dem gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst sehr gestiegen war.

Mit großen Anstrengungen schaffte es die Bundeswehr, insbesondere der Organisationsbereich IUD, hier in Kürze eine Lehreinrichtung zu errichten und einen Kooperationspartner für das Studium (42-Monate Laufbahnausbildung mit Bachelor-Studium der Sicherheitstechnik) zu finden und den Ablauf der Laufbahnausbildung festzulegen.
Doch, wie man landläufig sagt, wo gehobelt wird, da fallen Späne. So ist nicht alles Gold was glänzt und es gibt einige Hürden, welche die Ausbildung mit Studium mit sich bringt.

Daher wendeten sich zwei junge Kollegen Brandoberinspektorenanwärter an unseren Verband, um auf ihre Probleme aufmerksam zu machen. Bei unserer letzten Bundesvorstandssitzung besuchten uns Robin Bracht und Nicolas Häpp. Sie schilderten und zahlreiche Probleme für die Studierenden und fehlende Ansprechpartner für ihre Probleme. Auch wenn sich für sie wohl kaum noch was ändern lässt, haben sie das Interesse nachfolgenden Anwärtern und Anwärterinnen zu helfen, sodass sich die ein oder anderen Probleme vermeiden lassen sollten.

Wunsch der beiden ist es durch Workshops, Besprechungen mit Auszubildenden, Ausbildern und Interessierten Fachempfehlungen zu erarbeiten, die aus Sicht der Verbandes, die Ausbildungsqualität steigern und das sehr hohe Niveau der Laufbahnausbildung des gehobenen feuerwehrtechnischen Dienstes der Bundeswehrfeuerwehr zu verbessern und zukünftige Brandoberinspektorenanwärter/Innen besser zu informieren. Wir, der Verband der Bundeswehr-Feuerwehren, unterstützen das Vorhaben und wollen hierfür eine entsprechende Plattform bieten.

Erste Gespräche mit Verantwortungsträgern im Ministerium haben nun schon, zusammen mit dem VBB, statt gefunden. Wir werden in Kürze hierüber zusammen berichten.

Sie haben Interesse an der Ausbildung zum gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst bei der Bundeswehr?
Hier gibt’s die Informationen und den direkten Kontakt:

https://www.bundeswehrkarriere.de/bachelor-sicherheitstechnik/138580

https://www.bundeswehrkarriere.de/laufbahnausbildung-gehobener-feuerwehrtechnischer-dienst/138428

Gesprächsangebot des DBwV abgelehnt

Entschuldigung aber du hast nicht die Rechte um dieses Post zu sehen!

Stärkung der Zusammenarbeit

Die Verbindungen zwischen dem Verband der Bundeswehrfeuerwehren e.V. (VdBwFw) und dem Verband der Beamten der Bundeswehr e.V. (VBB) sind traditionell gut.

Beide Verbände eint der Wunsch, die beruflichen Rahmenbedingungen für die Kolleginnen und Kollegen in der Bundeswehrfeuerwehr zu verbessern. Vieles konnte in der Vergangenheit durch abgestimmtes Handeln bereits erreicht werden.

Um dieses gemeinsame Interesse noch weiter zu stärken und auszubauen, haben die Vorsitzenden der beiden Verbände, Thomas Schönberger und Wolfram Kamm, am 28. Juni 2019 eine Kooperationsvereinbarung über die Ausgestaltung dieser Zusammenarbeit unterzeichnet.

Ausgehend vom Prinzip einer gegenseitigen Unterstützung erklären in der Vereinbarung beide Organisationen ihren ausdrücklichen Willen zur Zusammenarbeit. Sie dokumentieren damit gleichzeitig die herausragende Bedeutung der Zielgruppe der Angehörigen der Bundeswehrfeuerwehr. Die Zusammenarbeit erstreckt sich im Besonderen die gegenseitige Einladung zu Veranstaltungen und Werbung für die Partnerorganisation, den Austausch von Informationen, wie die Zusammenarbeit in den Personalvertretungen.

Somit wurde eine richtungsweisende Grundlage für die Zukunft geschaffen, noch effektiver für Verbesserungen im Brandschutz der Bundeswehr einzutreten.

Unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“.

Erinnerung an einen großer Förderer

Ein großer Unterstützer unseres Verbandes ist von uns gegangen. Oberst a.d. Heinz Volland ist im Alter von 98 Jahren verstorben. Der ehemalige Bundesvorsitzende des DBwV unterstützte nach seiner Amtszeit im DBwV von 1985 bis 1996 aktiv die Verbandsarbeit unseres Verbandes. Ohne seine Mitarbeit hätte unser Verband viele Verbandsziele nicht erreicht. 2006 verfasste er mit unserem ehemaligen Bundesvorsitzenden Peter Eichen noch eine Chronik über unseren Verband. Heinz Volland verdient Dank und Anerkennung für das, was er für unseren Verband geleistet hat. Sein Herz schlug für die Bundeswehrfeuerwehr. Somit lieber Kollege Ruhe in Frieden und wir werden immer dein Andenken in Ehren halten.
Im stillen Gedenken an Heinz Volland
Der Bundesvorstand

Neue DFV-Info zu Drohnen

Berlin – Die „Verordnung zur Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten“ war im März 2017 durch den Bundesrat beschlossen worden. Feuerwehren sowie weitere Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) waren von der Erlaubnispflicht für den Betrieb von unbemannten Luftfahrtsystemen ausdrücklich ausgenommen worden, sofern der Einsatz in Zusammenhang mit Not- und Unglücksfällen und Katastrophen stattfindet. „Wir haben die Schaffung gesetzlicher Rahmenbedingungen begleitet. Durch unsere Initiative und mit unserer Beteiligung wurde seitdem daran gearbeitet, einheitliche Hilfestellungen für die Feuerwehren vor Ort bei der Umsetzung der Verordnung zu geben. Ich freue mich über den erfolgreichen Abschluss“, begrüßt Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), die nun unter Federführung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) mit Vertretern der Feuerwehr und aller Hilfsorganisationen erarbeitete Muster-Dienstvorschrift. Die heute auf der BBK-Seite www.bbk.bund.de/drohnen veröffentlichten „Empfehlungen für die Gemeinsamen Regelungen zum Einsatz von Drohnen“ sollen den Anwendern Sicherheit im Drohnen-Einsatz geben.

DFV-Vizepräsident Karl-Heinz Knorr erläutert die fachlichen Hintergründe für die Empfehlungen: „Erstens ist auch den BOS nicht alles erlaubt und zweitens sind Drohnen Luftfahrzeuge, von denen bei falscher Verwendung auch erhebliche Gefahren ausgehen können.“ So setzt die Muster-DV bei der Ausbildung der Drohnensteuerer an, in der Luftrecht, Meteorologie, Flugbetrieb und Navigation geschult werden, vor allem aber auch zahlreiche Übungsflüge durchgeführt werden. Den Anwendern werden Muster zur Risikobewertung und Risikominimierung ebenso an die Hand gegeben wie Checklisten, ein Betriebs- und Flugbuch und anschauliche Grafiken über die Gliederung des Luftraumes und die Verantwortungsbereiche.

„Sicherheit durch Standardisierung – dieses Prinzip aus der Luftfahrt zieht sich wie ein roter Faden durch diese Muster-Dienstverordnung, deren vornehmstes Ziel darin besteht, die erheblichen Vorteile von Drohnen für den Einsatz möglichst sicher und effektiv nutzen zu können“, erklärt Knorr. Daher enthält das Dokument auch Empfehlungen für die Integration des „taktischen Einsatzabschnitts Drohnen“ in die jeweiligen Führungsstrukturen an den Einsatzstellen der BOS.

„Wie begrüßen sehr, dass sich ein Arbeitskreis der Innenministerkonferenz im September 2019 mit dieser Thematik befassen und voraussichtlich den zuständigen Bundesländern die verbindliche Einführung dieser Regeln empfehlen wird“, resümieren Ziebs und Knorr.