Chronik ist fertiggestellt

Immer wieder wurden wir gefragt, was wir als Verband so tun würden, welche unsere Ziele und Ergebnisse sind?
Nach längerer Pause nahm der damals neugewählte Bundesvorstand die Arbeit 2007 auf und stellte den Verband der Bundeswehrfeuerwehren e.V. neu auf. Probleme wurden erfasst und Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt. So entwickelten wir uns Jahr für Jahr weiter. Die nun erstellte Chronik zeigt den Werdegang aus den Jahren 2007 bis 2018 und wird weiter fortgeschrieben. Auf unserer Homepage und Facebook-Seite findet ihr zudem weiterhin, wie gewohnt, tagesaktuell Informationen über Veränderungen, Gespräche und weitere Ziele. Unsere aktive Mitarbeit, der Kontakt zu zahlreichen Gesprächspartnern in der Politik und in den Ämtern hat sich ausgezahlt. So haben wir die Belange für die Kolleginnen und Kollegen der Bundeswehrfeuerwehr und weiterer Teile des Brandschutzes in der Bundeswehr vorangetrieben.

Die Chronik wird aktuell persönlich durch unseren Bundesvorsitzenden Thomas Schönberger in seiner Freizeit an zahlreiche Gesprächspartner überreicht. Die Verteilung an die Feuerwachen erfolgt ins Kürze.

Hier erste Auszüge:

Selbstverständnis
Vorwort
Foto: Schönberger

Info zur Feuerwehrzulage

Entschuldigung aber du hast nicht die Rechte um dieses Post zu sehen!

Bundeswehrfeuerwehr Munster spendet an Paulinchen e.V.

Frei nach dem Motto „Tue Gutes und Spricht darüber“ möchten wir über die Spendenaktion der Bundeswehrfeuerwehr Munster berichten:

Als im Januar die Corona-Sonderzahlung ausbezahlt wurde, kam in der Mannschaft der Bundeswehrfeuerwehr Munster sofort die Idee auf, das Geld zu nutzen, um damit etwas Gutes zu tun und Menschen zu helfen, die in dieser ohnehin schwierigen Zeit zusätzlich auf besondere Hilfe angewiesen sind. Es wurden mehrere Überlegungen angestellt, welcher gemeinnütziger Verein unterstützt werden sollte. Die Wahl fiel schließlich auf den Verein „Paulinchen e.V.“, der sich um Familien mit brandverletzten Kindern kümmert.
In der Feuerwache wurde eine Summe in Höhe von 558,50 Euro an Spenden gesammelt und am 5. Februar an den Verein „Paulinchen e.V.“ überwiesen. Auf die persönliche Übergabe eines Schecks wurde wegen der Corona-Pandemie verzichtet.
In Deutschland werden jedes Jahr mehr als 30.000 Kinder und Jugendliche wegen Verbrennungen und Verbrühungen ärztlich behandelt. Um für jedes Kind die bestmögliche Versorgung zu erreichen, berät und begleitet der Verein „Paulinchen e.V.“ die betroffenen Familien nach dem Unfall. Außerdem bietet er Informationsmaterial zur Vermeidung solcher Unfällen an.

https://www.paulinchen.de/spenden/spenden-aktionen/

Rückmeldung zum Besuch bei Sts Hoofe

Wir haben aus dem Büro des Staatsekretär Hoofe eine Rückmeldung zu offenen Punkten unseres letzten Besuchs bekommen. Dies wollen wir Euch nicht vorenthalten.

Öffentliche Wahrnehmung der Bundeswehrfeuerwehr

In der Zeitung Celle Heute vom 07.07.2020 wurde ein Artikel der Sommerreise des MdB Lars Klingbeil veröffentlicht. Ein dort beschriebenes Zitat nahm unser Bundesvorsitzender zum Anlass den Bundestagsabgeordneten Herrn MdB Klingbeil anzuschreiben, dieses zu hinterfragen und aufzuklären.

Den Schriftverkehr wollen wir nicht vorenthalten.

First Responder Ausbildung bei der BwF

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Gemeinsam gegen den Corona-Virus

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

in dieser schwierigen Situation möchte ich mich heute an alle Bundeswehrfeuerwehrangehörigen wenden. Ganz Deutschland, ja die gesamte Welt erlebt augenblicklich etwas, was es in dieser Form noch nicht gegeben hat. Unsere Bundeskanzlerin hat aus meiner Sicht die jetzige Situation sehr klar und sachlich dargestellt.

In dieser Situation müssen wir uns jetzt ausschließlich auf unseren Job und unseren Auftrag konzentrieren und alles Nebensächliche außer Acht lassen.
Ein großer Teil der Beschäftigten der Bundeswehr hat ihren Arbeitsplatz an den Wohnort verlegt. WIR KÖNNEN DAS NICHT!
Wir Bundeswehrfeuerwehren stellen an unseren Standorten auf den Feuerwachen den abwehrenden Brandschutz und damit die Einsatzbereitschaft der Streitkräfte sicher.

Auch werden wir jederzeit dort unterstützen, wo wir gebraucht werden.

Somit sieht man wieder einmal, wie wichtig unsere Einsatzbereitschaft und Durchhaltefähigkeit für den Einsatzauftrag der Streitkräfte im Inland ist.

In diesem Sinne lasst uns helfen, diese Pandemie gemeinsam zu bewältigen. Gleichzeitig bitte ich Euch: Seid Vorbilder durch Euer dienstliches und auch privates Verhalten.

Dazu wünsche ich Euch viel Kraft, Ausdauer und umsichtiges Verhalten.

Bleibt Gesund

Gemeinsam gegen Corona

Euer

Thomas Schönberger
Bundesvorsitzender

Aus § 79 wird § 50c

Im Sommer 2013 wurde die bisherige Praxis der Abrechnung der Überstunden, aufgrund einer Bemängelung durch den Bundesrechnungshof, abgeschafft und eine alternative Vergütung für die freiwillge Mehrarbeit mit bis zu 54 Wochenstunden eingeführt. Gleichzeitig wurde die wöchentliche Arbeitszeit auf 48 Wochenstunden, analog den kommunalen Berufsfeuerwehren, trotz Protesten, umgesetzt. Leider wurden die Verbände damals viel zu spät auf diese Gesetzänderung aufmerksam, da die Änderung versteckt war in Regelungen, welche keine Bedeutung für die Bundeswehrfeuerwehr hatten. In letzter Minute konnte damals noch eine Ausgleichsvergütung, welche bis heute bestand hat, eingebracht werden.

Dieser eingeführte § 79 des BBesG ist, nach mehrfacher Verlängerung, bis zum Ende diesen Jahres befristet, sodass das sogenannte Opt-Out auslaufen sollte. Ziel des Personalmanagement war es ausreichend Feuerwehranwärter zu gewinnen, um das große Personalfehl zu kompensieren. Doch blieb dieser Wunsch weit hinter der Vorstellung der tatsächlichen Umsetzung. Das Personalfehl von knapp 1000 Feuerwehrbeschäftigten konnte nicht in der kürze der Zeit generiert werden.

Um den öffentlichen Dienst attraktiver zu gestalten, das Personal zu halten, neue Beschäftige zu gewinnen und zu binden schnürrte der Bundestag seit dem Sommer ein neues Maßnahmenpaket zusammen. Mit dem Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz (BesStMG) bestand nun die Möglichkeit den auslaufenden § 79 als dauerhafte Lösung zu etablieren. Aufgrund des immer noch hohen Personaldefizits war klar, dass der Dienstbetrieb der Bundeswehrfeuerwehren, ohne die Bereitschaft der Kolleginnen und Kollegen Opt-Out fortzuführen, die Sicherstellung des Brandschutzes in der Bundeswehr nicht länger gewährleisten werden könnte. Daher entschlossen sich die Verbände (VBB e.V. und VdBwFw e.V.) , die entsprechende Vergütung mit in das neue Gesetz, als Vorschlag, zu einzubringen und somit dauerhaft die Möglichkeit der Mehrarbeitsvergütung durchzusetzen, auch wenn das nicht das gesteckte Ziel war. Ziel sollte sein und ist es weiterhin, dass wir ausreichend Personal haben, sodass Mehrarbeit in Freizeit ausgeglichen wird.

So wird mit Ablauf diesen Jahres der § 79 BBesG abgeschafft und ab dem 01. Januar 2020 der gleiche Wortlaut mit gleichen Kondition (51€ je 24h-Schicht bei Ausnutzung der wöchentlichen Arbeitszeit von 54 Wochenstunden) nun dauerhaft, ohne zeitliche Befristung, im § 50c BBesG fortgesetzt.

In den angehängten Links finden sie die dazugehörigen Bundestagdrucksachen, welche am 24.10.2019 durch den Deutschen Bundestag verabschiedet wurde.

Quellen:

https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2019/kw43-de-besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz-664342

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/144/1914425.pdf

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/133/1913396.pdf