Einsatzkräfte geehrt nach Lübtheener Waldbrand

Eine Delegation aller eingesetzten Einsatzkräfte der Bundeswehrfeuerwehr war am heutigen Samstag 07.09.2019 zur Dankesfeier vom Land Schleswig-Holstein und dem Landkreis Ludwigslust-Parchim eingeladen.

Als Anfang Juli der Waldbrand bei Lübtheen außer Kontrolle geriet waren zahlreiche Kolleginnen und Kollegen der Bundeswehrfeuerwehr aufgrund des Amtshilfeersuchens des Landkreises sofort zur Stelle, um zu helfen. Mit ihren speziellen geländegängigen Waldbrandlöschfahrzeugen konnten sie mit den von den Soldatinnen und Soldaten gezogenen Schneisen sich zu den Brandherden, unter Einhaltung von Sicherheitsabständen zu der vorhandenen Munition, vorkämpfen und die zahlreichen Brandherde direkt bekämpfen, während um den Brand herum zahlreiche weitere Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren, Landes- und Bundespolizei außenherum das Feuer in Grenzen hielt. Darüber hinaus war noch eine kleine Nachhut präsent, welche, nach Ende des Katastrophenalarms, weiter noch bei der Brandbekämpfung unterstützte.

Für ihren Einsatz wurden daher am heutigen Tag alle beteiligten Einsatzkräfte, aller Hilfsorganisationen, zu einer Dankesfeier eingeladen und geehrt für ihren Einsatz

Neue Mitstreiter

Mittlerweile findet seit gut 2 Jahren eine eigene Laufbahnausbildung für den gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst bei der Bundeswehr statt. Hier kann man sich mit oder ohne Studium, jedoch mindestens mit entsprechender Schulreife (allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife Technik) auf eine Laufbahnausbildung bewerben. Dies war notwendig geworden, da der Bedarf an Feuerwehrkräften aus dem gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst sehr gestiegen war.

Mit großen Anstrengungen schaffte es die Bundeswehr, insbesondere der Organisationsbereich IUD, hier in Kürze eine Lehreinrichtung zu errichten und einen Kooperationspartner für das Studium (42-Monate Laufbahnausbildung mit Bachelor-Studium der Sicherheitstechnik) zu finden und den Ablauf der Laufbahnausbildung festzulegen.
Doch, wie man landläufig sagt, wo gehobelt wird, da fallen Späne. So ist nicht alles Gold was glänzt und es gibt einige Hürden, welche die Ausbildung mit Studium mit sich bringt.

Daher wendeten sich zwei junge Kollegen Brandoberinspektorenanwärter an unseren Verband, um auf ihre Probleme aufmerksam zu machen. Bei unserer letzten Bundesvorstandssitzung besuchten uns Robin Bracht und Nicolas Häpp. Sie schilderten und zahlreiche Probleme für die Studierenden und fehlende Ansprechpartner für ihre Probleme. Auch wenn sich für sie wohl kaum noch was ändern lässt, haben sie das Interesse nachfolgenden Anwärtern und Anwärterinnen zu helfen, sodass sich die ein oder anderen Probleme vermeiden lassen sollten.

Wunsch der beiden ist es durch Workshops, Besprechungen mit Auszubildenden, Ausbildern und Interessierten Fachempfehlungen zu erarbeiten, die aus Sicht der Verbandes, die Ausbildungsqualität steigern und das sehr hohe Niveau der Laufbahnausbildung des gehobenen feuerwehrtechnischen Dienstes der Bundeswehrfeuerwehr zu verbessern und zukünftige Brandoberinspektorenanwärter/Innen besser zu informieren. Wir, der Verband der Bundeswehr-Feuerwehren, unterstützen das Vorhaben und wollen hierfür eine entsprechende Plattform bieten.

Erste Gespräche mit Verantwortungsträgern im Ministerium haben nun schon, zusammen mit dem VBB, statt gefunden. Wir werden in Kürze hierüber zusammen berichten.

Sie haben Interesse an der Ausbildung zum gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst bei der Bundeswehr?
Hier gibt’s die Informationen und den direkten Kontakt:

https://www.bundeswehrkarriere.de/bachelor-sicherheitstechnik/138580

https://www.bundeswehrkarriere.de/laufbahnausbildung-gehobener-feuerwehrtechnischer-dienst/138428

Gesprächsangebot des DBwV abgelehnt

Entschuldigung aber du hast nicht die Rechte um dieses Post zu sehen!

Stärkung der Zusammenarbeit

Die Verbindungen zwischen dem Verband der Bundeswehrfeuerwehren e.V. (VdBwFw) und dem Verband der Beamten der Bundeswehr e.V. (VBB) sind traditionell gut.

Beide Verbände eint der Wunsch, die beruflichen Rahmenbedingungen für die Kolleginnen und Kollegen in der Bundeswehrfeuerwehr zu verbessern. Vieles konnte in der Vergangenheit durch abgestimmtes Handeln bereits erreicht werden.

Um dieses gemeinsame Interesse noch weiter zu stärken und auszubauen, haben die Vorsitzenden der beiden Verbände, Thomas Schönberger und Wolfram Kamm, am 28. Juni 2019 eine Kooperationsvereinbarung über die Ausgestaltung dieser Zusammenarbeit unterzeichnet.

Ausgehend vom Prinzip einer gegenseitigen Unterstützung erklären in der Vereinbarung beide Organisationen ihren ausdrücklichen Willen zur Zusammenarbeit. Sie dokumentieren damit gleichzeitig die herausragende Bedeutung der Zielgruppe der Angehörigen der Bundeswehrfeuerwehr. Die Zusammenarbeit erstreckt sich im Besonderen die gegenseitige Einladung zu Veranstaltungen und Werbung für die Partnerorganisation, den Austausch von Informationen, wie die Zusammenarbeit in den Personalvertretungen.

Somit wurde eine richtungsweisende Grundlage für die Zukunft geschaffen, noch effektiver für Verbesserungen im Brandschutz der Bundeswehr einzutreten.

Unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“.

Erinnerung an einen großer Förderer

Ein großer Unterstützer unseres Verbandes ist von uns gegangen. Oberst a.d. Heinz Volland ist im Alter von 98 Jahren verstorben. Der ehemalige Bundesvorsitzende des DBwV unterstützte nach seiner Amtszeit im DBwV von 1985 bis 1996 aktiv die Verbandsarbeit unseres Verbandes. Ohne seine Mitarbeit hätte unser Verband viele Verbandsziele nicht erreicht. 2006 verfasste er mit unserem ehemaligen Bundesvorsitzenden Peter Eichen noch eine Chronik über unseren Verband. Heinz Volland verdient Dank und Anerkennung für das, was er für unseren Verband geleistet hat. Sein Herz schlug für die Bundeswehrfeuerwehr. Somit lieber Kollege Ruhe in Frieden und wir werden immer dein Andenken in Ehren halten.
Im stillen Gedenken an Heinz Volland
Der Bundesvorstand

Neue DFV-Info zu Drohnen

Berlin – Die „Verordnung zur Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten“ war im März 2017 durch den Bundesrat beschlossen worden. Feuerwehren sowie weitere Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) waren von der Erlaubnispflicht für den Betrieb von unbemannten Luftfahrtsystemen ausdrücklich ausgenommen worden, sofern der Einsatz in Zusammenhang mit Not- und Unglücksfällen und Katastrophen stattfindet. „Wir haben die Schaffung gesetzlicher Rahmenbedingungen begleitet. Durch unsere Initiative und mit unserer Beteiligung wurde seitdem daran gearbeitet, einheitliche Hilfestellungen für die Feuerwehren vor Ort bei der Umsetzung der Verordnung zu geben. Ich freue mich über den erfolgreichen Abschluss“, begrüßt Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), die nun unter Federführung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) mit Vertretern der Feuerwehr und aller Hilfsorganisationen erarbeitete Muster-Dienstvorschrift. Die heute auf der BBK-Seite www.bbk.bund.de/drohnen veröffentlichten „Empfehlungen für die Gemeinsamen Regelungen zum Einsatz von Drohnen“ sollen den Anwendern Sicherheit im Drohnen-Einsatz geben.

DFV-Vizepräsident Karl-Heinz Knorr erläutert die fachlichen Hintergründe für die Empfehlungen: „Erstens ist auch den BOS nicht alles erlaubt und zweitens sind Drohnen Luftfahrzeuge, von denen bei falscher Verwendung auch erhebliche Gefahren ausgehen können.“ So setzt die Muster-DV bei der Ausbildung der Drohnensteuerer an, in der Luftrecht, Meteorologie, Flugbetrieb und Navigation geschult werden, vor allem aber auch zahlreiche Übungsflüge durchgeführt werden. Den Anwendern werden Muster zur Risikobewertung und Risikominimierung ebenso an die Hand gegeben wie Checklisten, ein Betriebs- und Flugbuch und anschauliche Grafiken über die Gliederung des Luftraumes und die Verantwortungsbereiche.

„Sicherheit durch Standardisierung – dieses Prinzip aus der Luftfahrt zieht sich wie ein roter Faden durch diese Muster-Dienstverordnung, deren vornehmstes Ziel darin besteht, die erheblichen Vorteile von Drohnen für den Einsatz möglichst sicher und effektiv nutzen zu können“, erklärt Knorr. Daher enthält das Dokument auch Empfehlungen für die Integration des „taktischen Einsatzabschnitts Drohnen“ in die jeweiligen Führungsstrukturen an den Einsatzstellen der BOS.

„Wie begrüßen sehr, dass sich ein Arbeitskreis der Innenministerkonferenz im September 2019 mit dieser Thematik befassen und voraussichtlich den zuständigen Bundesländern die verbindliche Einführung dieser Regeln empfehlen wird“, resümieren Ziebs und Knorr.

OBM Eckard Schäfer sagt Ade

Work-Life-Balance – Umfrage der UniBw und dem DFV

Veröffentlichung des Anschreiben vom Deutschen Feuerwehrverband:

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Universität der Bundeswehr in München führt – begleitet und unterstützt durch den Deutschen Feuerwehrverband – eine Umfrage zum Thema „Engagement zwischen Ehrenamt und Beruf“ durch. Die Umfrage richtet sich an alle Angehörigen der Feuerwehren, also Berufs-, Werk- und Freiwillige Feuerwehren.

Ziel der Erhebung ist es, die Doppelbelastung Ehrenamt und Beruf wissenschaftlich fundiert näher zu beleuchten.

Sie finden die Umfrage bis Anfang Juli 2019 hier: https://ww3.unipark.de/uc/fw/ 

Unter allen Teilnehmern werden zwei Freikarten im Wert von je 198,00 € für den Bundesfachkongress 2019 des Deutschen Feuerwehrverbandes verlost, der am 12. September 2019 in Berlin stattfindet.

Wir bedanken uns herzlich für Ihre Teilnahme und freuen uns auch über eine möglichst breite Weiterleitung und Streuung dieser Umfrage, um die wissenschaftliche Aussagekraft der Ergebnisse zu steigern. Sie ist selbstverständlich anonym; die Ergebnisse werden nach Abschluss zugänglich gemacht.


Frohe Ostern

Workshop Ltr TrÜbPlatz-Feuerwehren

In dieser Woche findet mit Weisung vom Zentrum Brandschutz der Bundeswehr, ein Workshop der Leiter Truppenübungsplatzfeuerwehren in Hammelburg statt. Organisiert und geplant wurde dieser Workshop von den Kollegen aus Hammelburg. Im Rahmen dieses Workshop wurde am Mittwoch auch ein offenes Gespräch mit dem Direktor Zentrum Brandschutz Herrn Sagurna geführt. Weiterhin trug am Donnerstag der Stabshauptmann Boos aus dem Bereich materielle Lösungen (FE4) vor. Ziel dieser Veranstaltung ist es einheitliche Verfahrensweisen, abgestimmte Verbesserungsvorschläge und Vorgehensweisen bei den Truppenübungsplatzfeuerwehren zu erarbeiten. Eine positive Veranstaltung bei dem ein besonderer Dank an die Kollegen der Bundeswehrfeuerwehr Hammelburg für die Organisation zu richten ist.

Nur gemeinsam sind wir stark.

Euer Bundesvorstand