Mitgliedsbeitrag 2020

An alle Mitglieder:
Der Bundesschatzmeister teilt mit, dass am 10.01.2020 die Mitgliedsbeiträge für 2020 eingezogen werden. Wenn sich deine Kontodaten geändert haben, bitten wir um Kontaktaufnahme und Mitteilung der Änderung, sodass es hier zu keinen Probleme kommt.

Übung macht den Meister

Aus § 79 wird § 50c

Im Sommer 2013 wurde die bisherige Praxis der Abrechnung der Überstunden, aufgrund einer Bemängelung durch den Bundesrechnungshof, abgeschafft und eine alternative Vergütung für die freiwillge Mehrarbeit mit bis zu 54 Wochenstunden eingeführt. Gleichzeitig wurde die wöchentliche Arbeitszeit auf 48 Wochenstunden, analog den kommunalen Berufsfeuerwehren, trotz Protesten, umgesetzt. Leider wurden die Verbände damals viel zu spät auf diese Gesetzänderung aufmerksam, da die Änderung versteckt war in Regelungen, welche keine Bedeutung für die Bundeswehrfeuerwehr hatten. In letzter Minute konnte damals noch eine Ausgleichsvergütung, welche bis heute bestand hat, eingebracht werden.

Dieser eingeführte § 79 des BBesG ist, nach mehrfacher Verlängerung, bis zum Ende diesen Jahres befristet, sodass das sogenannte Opt-Out auslaufen sollte. Ziel des Personalmanagement war es ausreichend Feuerwehranwärter zu gewinnen, um das große Personalfehl zu kompensieren. Doch blieb dieser Wunsch weit hinter der Vorstellung der tatsächlichen Umsetzung. Das Personalfehl von knapp 1000 Feuerwehrbeschäftigten konnte nicht in der kürze der Zeit generiert werden.

Um den öffentlichen Dienst attraktiver zu gestalten, das Personal zu halten, neue Beschäftige zu gewinnen und zu binden schnürrte der Bundestag seit dem Sommer ein neues Maßnahmenpaket zusammen. Mit dem Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz (BesStMG) bestand nun die Möglichkeit den auslaufenden § 79 als dauerhafte Lösung zu etablieren. Aufgrund des immer noch hohen Personaldefizits war klar, dass der Dienstbetrieb der Bundeswehrfeuerwehren, ohne die Bereitschaft der Kolleginnen und Kollegen Opt-Out fortzuführen, die Sicherstellung des Brandschutzes in der Bundeswehr nicht länger gewährleisten werden könnte. Daher entschlossen sich die Verbände (VBB e.V. und VdBwFw e.V.) , die entsprechende Vergütung mit in das neue Gesetz, als Vorschlag, zu einzubringen und somit dauerhaft die Möglichkeit der Mehrarbeitsvergütung durchzusetzen, auch wenn das nicht das gesteckte Ziel war. Ziel sollte sein und ist es weiterhin, dass wir ausreichend Personal haben, sodass Mehrarbeit in Freizeit ausgeglichen wird.

So wird mit Ablauf diesen Jahres der § 79 BBesG abgeschafft und ab dem 01. Januar 2020 der gleiche Wortlaut mit gleichen Kondition (51€ je 24h-Schicht bei Ausnutzung der wöchentlichen Arbeitszeit von 54 Wochenstunden) nun dauerhaft, ohne zeitliche Befristung, im § 50c BBesG fortgesetzt.

In den angehängten Links finden sie die dazugehörigen Bundestagdrucksachen, welche am 24.10.2019 durch den Deutschen Bundestag verabschiedet wurde.

Quellen:

https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2019/kw43-de-besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz-664342

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/144/1914425.pdf

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/133/1913396.pdf

Parlamentarischer Abend des DFV 2019

Am 11.09.2019 fand der Berliner Abend der Feuerwehren des DFV in der Regierungsfeuerwache Tiergarten der Berliner Feuerwehr statt. Ein Treffpunkt der Feuerwehrwelt mit interessanten Gesprächspartnern aus Politik und Wirtschaft. Auf Einladung des DFV nahm auch zum ersten mal unser Direktor des Zentrum Brandschutz Herr Sagurna teil. Ein positives Zeichen den Stellenwert der Bundeswehrfeuerwehren zu stärken. In diesem Rahmen fand auch ein Gespräch zwischen Herrn Sagurna und unserem Bundesvorsitzenden Thomas Schönberger und seinem Stellvertreter Frank Holzhausen statt.
Somit hoffen wir auf weitere intensive und vertrauensvolle Zusammenarbeit um entsprechende Verbesserungen bei den Bundeswehrfeuerwehren gemeinsam anzugehen bzw. die eingeleiteten Verbesserungen schnellstmöglich umzusetzen.

Euer Bundesvorstand
Gemeinsam sind wir stark

Wohlverdienter Ruhestand

Im Rahmen einer Abschiedsveranstaltung wurde heute bei der Ausbildungseinrichtung in Bergen der Brandoberamtsrat Friedhelm Peters verabschiedet. Nach 39 jähriger Dienstzeit bei der Bundeswehrfeuerwehr tritt dieser am 01.10.2019 den wohlverdienten Ruhestand an. In seiner gesamten Dienstzeit war er Mitglied im Verband und war auch zwei Jahre stellvertretender Bundesvorsitzender.
An dieser Veranstaltung nahm auch unser Bundesvorsitzender Thomas Schönberger teil und überreichte Friedhelm Peters eine Ehrenurkunde.
Gleichzeitig sprach er Friedhelm Peters einen besonderen Dank aus, für seine geleistete ehrenamtliche Tätigkeit in unserem Verband und wünschte ihm alles erdenklich Gute für seinen wohlverdienten Ruhestand.

Gemeinsam sind wir stark
Euer Bundesvorstand

Einsatzkräfte geehrt nach Lübtheener Waldbrand

Eine Delegation aller eingesetzten Einsatzkräfte der Bundeswehrfeuerwehr war am heutigen Samstag 07.09.2019 zur Dankesfeier vom Land Schleswig-Holstein und dem Landkreis Ludwigslust-Parchim eingeladen.

Als Anfang Juli der Waldbrand bei Lübtheen außer Kontrolle geriet waren zahlreiche Kolleginnen und Kollegen der Bundeswehrfeuerwehr aufgrund des Amtshilfeersuchens des Landkreises sofort zur Stelle, um zu helfen. Mit ihren speziellen geländegängigen Waldbrandlöschfahrzeugen konnten sie mit den von den Soldatinnen und Soldaten gezogenen Schneisen sich zu den Brandherden, unter Einhaltung von Sicherheitsabständen zu der vorhandenen Munition, vorkämpfen und die zahlreichen Brandherde direkt bekämpfen, während um den Brand herum zahlreiche weitere Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren, Landes- und Bundespolizei außenherum das Feuer in Grenzen hielt. Darüber hinaus war noch eine kleine Nachhut präsent, welche, nach Ende des Katastrophenalarms, weiter noch bei der Brandbekämpfung unterstützte.

Für ihren Einsatz wurden daher am heutigen Tag alle beteiligten Einsatzkräfte, aller Hilfsorganisationen, zu einer Dankesfeier eingeladen und geehrt für ihren Einsatz

Neue Mitstreiter

Mittlerweile findet seit gut 2 Jahren eine eigene Laufbahnausbildung für den gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst bei der Bundeswehr statt. Hier kann man sich mit oder ohne Studium, jedoch mindestens mit entsprechender Schulreife (allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife Technik) auf eine Laufbahnausbildung bewerben. Dies war notwendig geworden, da der Bedarf an Feuerwehrkräften aus dem gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst sehr gestiegen war.

Mit großen Anstrengungen schaffte es die Bundeswehr, insbesondere der Organisationsbereich IUD, hier in Kürze eine Lehreinrichtung zu errichten und einen Kooperationspartner für das Studium (42-Monate Laufbahnausbildung mit Bachelor-Studium der Sicherheitstechnik) zu finden und den Ablauf der Laufbahnausbildung festzulegen.
Doch, wie man landläufig sagt, wo gehobelt wird, da fallen Späne. So ist nicht alles Gold was glänzt und es gibt einige Hürden, welche die Ausbildung mit Studium mit sich bringt.

Daher wendeten sich zwei junge Kollegen Brandoberinspektorenanwärter an unseren Verband, um auf ihre Probleme aufmerksam zu machen. Bei unserer letzten Bundesvorstandssitzung besuchten uns Robin Bracht und Nicolas Häpp. Sie schilderten und zahlreiche Probleme für die Studierenden und fehlende Ansprechpartner für ihre Probleme. Auch wenn sich für sie wohl kaum noch was ändern lässt, haben sie das Interesse nachfolgenden Anwärtern und Anwärterinnen zu helfen, sodass sich die ein oder anderen Probleme vermeiden lassen sollten.

Wunsch der beiden ist es durch Workshops, Besprechungen mit Auszubildenden, Ausbildern und Interessierten Fachempfehlungen zu erarbeiten, die aus Sicht der Verbandes, die Ausbildungsqualität steigern und das sehr hohe Niveau der Laufbahnausbildung des gehobenen feuerwehrtechnischen Dienstes der Bundeswehrfeuerwehr zu verbessern und zukünftige Brandoberinspektorenanwärter/Innen besser zu informieren. Wir, der Verband der Bundeswehr-Feuerwehren, unterstützen das Vorhaben und wollen hierfür eine entsprechende Plattform bieten.

Erste Gespräche mit Verantwortungsträgern im Ministerium haben nun schon, zusammen mit dem VBB, statt gefunden. Wir werden in Kürze hierüber zusammen berichten.

Sie haben Interesse an der Ausbildung zum gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst bei der Bundeswehr?
Hier gibt’s die Informationen und den direkten Kontakt:

https://www.bundeswehrkarriere.de/bachelor-sicherheitstechnik/138580

https://www.bundeswehrkarriere.de/laufbahnausbildung-gehobener-feuerwehrtechnischer-dienst/138428

Gesprächsangebot des DBwV abgelehnt

Entschuldigung aber du hast nicht die Rechte um dieses Post zu sehen!

Stärkung der Zusammenarbeit

Die Verbindungen zwischen dem Verband der Bundeswehrfeuerwehren e.V. (VdBwFw) und dem Verband der Beamten der Bundeswehr e.V. (VBB) sind traditionell gut.

Beide Verbände eint der Wunsch, die beruflichen Rahmenbedingungen für die Kolleginnen und Kollegen in der Bundeswehrfeuerwehr zu verbessern. Vieles konnte in der Vergangenheit durch abgestimmtes Handeln bereits erreicht werden.

Um dieses gemeinsame Interesse noch weiter zu stärken und auszubauen, haben die Vorsitzenden der beiden Verbände, Thomas Schönberger und Wolfram Kamm, am 28. Juni 2019 eine Kooperationsvereinbarung über die Ausgestaltung dieser Zusammenarbeit unterzeichnet.

Ausgehend vom Prinzip einer gegenseitigen Unterstützung erklären in der Vereinbarung beide Organisationen ihren ausdrücklichen Willen zur Zusammenarbeit. Sie dokumentieren damit gleichzeitig die herausragende Bedeutung der Zielgruppe der Angehörigen der Bundeswehrfeuerwehr. Die Zusammenarbeit erstreckt sich im Besonderen die gegenseitige Einladung zu Veranstaltungen und Werbung für die Partnerorganisation, den Austausch von Informationen, wie die Zusammenarbeit in den Personalvertretungen.

Somit wurde eine richtungsweisende Grundlage für die Zukunft geschaffen, noch effektiver für Verbesserungen im Brandschutz der Bundeswehr einzutreten.

Unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“.

Erinnerung an einen großer Förderer

Ein großer Unterstützer unseres Verbandes ist von uns gegangen. Oberst a.d. Heinz Volland ist im Alter von 98 Jahren verstorben. Der ehemalige Bundesvorsitzende des DBwV unterstützte nach seiner Amtszeit im DBwV von 1985 bis 1996 aktiv die Verbandsarbeit unseres Verbandes. Ohne seine Mitarbeit hätte unser Verband viele Verbandsziele nicht erreicht. 2006 verfasste er mit unserem ehemaligen Bundesvorsitzenden Peter Eichen noch eine Chronik über unseren Verband. Heinz Volland verdient Dank und Anerkennung für das, was er für unseren Verband geleistet hat. Sein Herz schlug für die Bundeswehrfeuerwehr. Somit lieber Kollege Ruhe in Frieden und wir werden immer dein Andenken in Ehren halten.
Im stillen Gedenken an Heinz Volland
Der Bundesvorstand